Pfarrei:
Aholming ist eine alte Säkularpfarrei. Im 12. Jahrhundert wurde die Pfarrei Aholming vom Bischof dem Passauer
Domkapitel übergeben. Diesem ist der Besitz von Papst Alexander III. mit der Bulle vom 30. April 1179
bestätigt worden. 1255 wird erstmals ein Pfarer Rudiger erwähnt.
Zur kirchlichen Pfarrei gehören heute die Filialkirchen in Bamling, Penzling und Tabertshausen. Der zur polischen
Gemeinde Aholming gehörende Ortsteil Neutiefenweg wird seelsorgerisch von der Pfarrei Niederpöring
betreut.
Kirchen:
Die Pfarrkirche in Aholming ist dem hl. Stefan, die Filialkirche in Tabertshausen dem hl. Kilian, die Nebenkirche in
Penzling dem hl. Jakobus und die Nebenkirche in Bamling dem hl. Ägidius geweiht.

Die heutige Pfarrkirche wurde unter Einbezug des gotischen Chores 1765 neu erbaut. Sie besitzt einen für eine
Dorfkirche außergewöhnlich prächtigen Hochaltar. Der Straubinger Kunsthistoriker K. Tyroller weist
1981 nach, dass der Altar für die Portenkirche des Zisterzienserklosters Aldersbach geschaffen wurde. Das Wappen im
Auszug zeigt die Friedenstaube Noa‘ s mit einem Ölzweig im Schnabel, überwölbt von einem
Regenbogen. Es ist das Wappen des Abtes Theobald Reitwinkler, der von 1745 bis 1779 dem Kloster vorstand.
Zur ausführlichen Information dürfen wir auf den Kirchenführer hinweisen, der zum Preis von 2,60
€ in der Pfarrkirche und im Pfarramt erhältlich ist.
Heimatkundl. Mappe f. den Landkreis Deggendorf - Pfarrkirche Aholming
Bei der Filialkirche von Tabertshausen, die dem hl. Kilian, dem Frankenapostel geweiht ist, handelt es sich um eine
Anlage aus dem 13. Jahrhundert mit einem rippelosen Kreuzgewölbe. Der Altar stammt aus dem Rokoko und
wurde um 1760 errichtet. Das Altarbild stellt den Tod und die Glorie des Hl. Kilian dar. Die Figuren am Altar stellen
links den Hl. Sebastian, den Hl. Florian und rechts die Hl. Donatius und Rochus dar.
Besonders wertvoll ist die Verkündigungsgruppe aus dem 14. Jh.Bei der Renovierung in den Jahren 1980- 81
wurden Fresken aus dem 14 Jh. entdeckt und freigelegt.
Obwohl bereits während der Pestzeit der Raum um die Kirche als Friedhof benutzt wurde, legte man diesen
erst 1920 neu an, da in der Zwischenzeit die Bewohner von Tabertshausen in Aholming beerdigt worden waren.
In den letzten Jahren ist der Friedhof nun zu klein geworden. 2001 wurde ein gemeindlicher Friedhof angebaut.
Pfarrer:
Unsere Pfarrei wird betreut durch BGR Pfarrer Jakob Winklhofer. Er ist seit mittlerweile über 40 Jahren in der
Pfarrei Aholming tätig. In diesem Zusammenhang darf auf eine Jubiläumschronik hingewiesen werden,
in der auch die Entwicklung unserer Gemeinde und unserer Vereine ausführlich beschrieben ist. Das Buch ist
im Pfarramt erhältlich.
Pfarramt:
Gottesdienste:
| Aholming |
Tabertshausen |
Penzling |
Samstag 19:00 Uhr Sonntag 9:30 Uhr Mo, Mi und Fr 19:00 Uhr |
Samstag 7:30 Uhr Sonntag 14-tägig 19:00 Uhr |
Donnerstag 7:00 Uhr |
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| In den Wintermonaten werden die 19-Uhr-Gottesdienste in Aholming auf 16:00 Uhr und in Tabertshausen auf 18:00 Uhr vorverlegt. |
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Mariengedenkstätte Schwarzwöhr:
Auf Initiative von Hernn Pfarrer i.R. BGR Josef Hengl wurde in Schwarzwöhr, an der Aholminger Leit´n, ein
Kreuzweg mit Mariengedenkstätte geschaffen.

Die Lourdesmadonna ist ein Abschiedsgeschenk der Pfarrgemeinden Galgweis, Gergweis und Willing, in denen Pfarrer
Hengl bis zu seinem Ruhestand tätig war. Die Anlage besteht aus einem Madonnenbezirk mit rund 50
Sitzplätzen. Jedes Jahr findet am ersten Sonntag im Mai eine Wallfahrtsandacht mit Lichterprozession statt.
Für angemeldete Gruppenbesuche wird eine Marienfeier mit Führung durch die Anlage gehalten.

Der Kreuzweg, eine Hinterglas-malerei, von Frau Anni Schumer-gruber nach Vorlage der Rai-mundsreuter Schule
geschaffen, führt von der Madonna über 30 Stufen zur Hochterasse am ehemaligen Isarhochufer.
Jährlich findet am Nachmittag des fünften Fastensonntags der Schwarzwöhr-Kreuzweg statt.
Die Einweihung des Kreuzwegs war am 28. April 1996. Die einzelnen Stationen befinden sich in einem Stahlrahmen mit
Isolierverglasung.

Am Ende des Kreuzwegs befindet sich das heilige Grab. Es ist tief in den Hang hinein gebaut und fügt sich in die
natürliche Beschaffenheit ein. Durch ein zwei Meter hohes Betonrohr kommt man in das Innere des hl. Grabes.
Die Grabstätte ist in ein 2,50 Meter hohes Rohr eingebaut. Meterhohe Hinterglasbilder illustrieren die biblische
Geschichte der Grablegung.
Die Einweihungsfeier fand am Ostermontag, den 28.3.2005 statt.
Pfarrzentrum, Pfarrbücherei, Friedhöfe und Kindergarten:
Diesen kirchlichen Einrichtungen sind auf unserer Homepage eigene Bereiche gewidmet. Folgen Sie in der
Menüleiste unter dem Punkt "Öffentl. Einrichtungen" den entsprechenden Links.